Da mich gerade eine Kehlkopfentzündung außer Gefecht gesetzt hat, nutze ich die Zeit um auch hier mal wieder etwas zu veröffentlichen.
Wie bereits angekündigt, wird hier demnächst wieder mehr Content kommen.
Denn in weniger als fünf Tagen werde ich im Flieger nach Bogotá, Kolumbien sitzen.
Dort werde ich bis Mitte Dezember einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst leisten. Ich werde bei einer Gastfamilie leben (wo lernt man die Sprache besser?) und werde bei einer politischen Stiftung arbeiten. Diese nennt sich “Corporación Nueco Arco Iris” und beschäftigt sich mit den gewaltsamen, bewaffeten Konflikten in Kolumbien. Noch heute sind in diesem Land, welches zudem die älteste Demokratie Lateinamerikas ist, Guerialliakämpfer der FARC aktiv. Sie finanzieren sich durch den Drogenhandel und vertreiben die ländliche Bevölkerungen in den Grenzgebieten zu Venezuela und Equador. Dies führt dazu, dass Kolumbien mit vier Millionen Binnenvertriebenen weltweit an Nummer Eins steht. Ein trauriger Rekord.
Die Präsidenten Uriebe und Santos (gegenwärtig) setzen zwar vor allem auf die militärische Lösung des FARC-Problems und verkennen dabei die Konfliktursachen, dennoch ist die Sicherheitssituation im Vergleich zu den 90er Jahren wesentlich besser geworden.
Soviel zu Kolumbien. Die letzten Wochen sind dann doch schnell vorbei gegangen und es erscheint unwirklich, dass ich in fünf Tagen bereits im Flieger sitze, ja eigentlich schon angekommen sein werde.
Ich bin also gespannt auf das kommende Jahr und würde mich freuen, wenn ihr mich bei meiner Reise begleitet. Die Kommentarfunktion steht euch offen um Nachrichten aus der Heimat, Fragen, Meinungen und Anregungen los zu werden.



Wow, was für ein Blick auf die Stadt! Sieht beeindruckend aus. Und auch wenns öfter mal regnet, bin gerade neidisch, T-Shirt-Wetter könnte mir auch gefallen.